Dorfmuseum Großgörschen
- mittendrin, wo 1813 Geschichte geschrieben wurde

Am 2. Mai 1813 trafen direkt vor unserer Haustür Napoléons Armee, Preußen und Russen aufeinander – die erste große Schlacht der Befreiungskriege. Im historischen Rittergutshaus bringen wir dir diesen Tag zum Greifen nah: mit einem beeindruckenden Großdiorama des Schlachtfelds, mit Originalexponaten und mit der Geschichte des Generals Gerhard von Scharnhorst, der hier seine tödliche Verwundung erlitt. Und das alles nur rund eine halbe Stunde von Leipzig entfernt. Komm vorbei und entdecke, wie nah Weltgeschichte sein kann.

Aktuelles

Jeden Sonntag öffnen wir von 14:00 – 17:00 Uhr und nach Vereinbarung unter 0173 28 890 44.

Dauerausstellung

Schlacht bei Großgörschen 1813

Unsere Hauptausstellung dreht sich ganz um den 2. Mai 1813. Herzstück ist das Großdiorama: In tausenden Details stellt es die Ankunft Napoléons auf dem Schlachtfeld nach – über viele Jahre in echter Handarbeit entstanden. Dazu kommen vier weitere Dioramen, Originalwaffen, Uniformen und Fundstücke vom Schlachtfeld. Du erfährst, warum hier zum ersten Mal Preußen und Russen Seite an Seite gegen Napoléon kämpften – und welche Rolle der preußische Reformer Scharnhorst dabei spielte.

Sonderausstellung 2026

70 Jahre Görschener Karneval

Großgörschen kann nicht nur Geschichte – Großgörschen kann auch feiern. Seit 1956 gehört der Görschner Karneval fest zum Dorf, 2026 wird er stolze 70 Jahre alt. Unsere Ausstellung erzählt von ausverkauften Sälen, von Prinzengarden und Präsidenten, von Weiberfastnacht und Jugendfasching – und vor allem von den vielen Menschen, die diese Tradition über Generationen am Leben halten. Görschen? Helau!

Sonderausstellung 2025

Napoléon
in Sachsen

Kurator: Rüdiger Peters

Ob 1806 oder 1813 – immer wieder zog Napoléon durch Sachsen, und unsere Region lag mittendrin. Unsere Sonderausstellung folgt seinen Spuren von Jena und Auerstedt bis zum Frühjahrsfeldzug 1813 und zeigt, was der Durchmarsch der Großen Armee für die Menschen vor Ort bedeutete. Historische Drucke, Karten und Dokumente machen ein europäisches Großereignis ganz konkret erlebbar.

Weitere Ausstellungen

Dörfliche Lebensweise und 
landwirtschaftliche Arbeit

Hier hat alles angefangen: 1968 gründete der Landwirt Dunzelt das Museum, um das Leben im Dorf vor dem Vergessen zu bewahren. Bis heute zeigt diese Ausstellung, wie Bäuerinnen und Bauern, Mägde und Knechte hier gearbeitet und gelebt haben – mit Werkzeugen, Hausrat und Gerätschaften aus zwei Jahrhunderten. Ein ehrlicher, unverstellter Blick auf den Alltag, der unsere Region geprägt hat.